Der Euro gab seine anfänglichen Gewinne ab und fiel unter die Marke von 1,16 US-Dollar. Damit erreichte er den niedrigsten Stand seit Ende November. Die anhaltende Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt und die Sorgen um die steigende Inflation in der Eurozone belasteten die Währung.
Die Ölpreise blieben unter 90 US-Dollar pro Barrel, nachdem die Internationale Energieagentur (IEA) eine Rekordfreigabe strategischer Ölreserven vorgeschlagen hatte, um den durch den Iran-Konflikt ausgelösten starken Anstieg der Energiekosten abzufedern.
Im Bereich der Geldpolitik haben sich die Erwartungen hin zu einer restriktiveren Haltung der Europäischen Zentralbank (EZB) verschoben.
Die Märkte preisen zunehmend mindestens eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte in diesem Jahr ein, einige Händler ziehen sogar zwei Erhöhungen in Betracht.
Am Dienstag bekräftigte Christine Lagarde, dass die EZB trotz des aktuellen Anstiegs der Energiepreise entschlossen sei, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Inflation unter Kontrolle zu halten.
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